Manuelle Behandlungen

„Für mich fließen die erlernten Fortbildungen auf Grund von Anatomie & Embryologie ineinander. Es steht nicht mehr jede Struktur, jede erlernte Therapie für sich allein, sondern es sind alle Strukturen anatomisch sinnbildlich wie ein dreidimensionales Netzwerk von Fuße bis Kopf, sowie von der Oberfläche unter der Haut bis in die Tiefe zum Knochen, verbunden. Für den Patienten soll die Behandlung durch Tasfbefund & spezifische Testungen so nachvollziehbar wie möglich gestaltet werden. Die Behandlungsintensität wird an den Körper angepasst, so dass Gewebsgrenzen & Zellerinnerung respektiert werden.“ Andrea Kempen

  • Kiefergelenksbehandlung (CMD)
  • Kopfschmerz-& Migränetherapie nach Kern
  • Craniosacrale Therapie
  • Wirbelsäulenbehandlung
  • Manuelle Therapie (MT) mit myofaszialem Release
  • Funktionelle Übungen
  • Yin-Yoga Dehnungen

Alles ist mit Allem verbunden „in omni totum“ beschreibt mein erlerntes biokybernetisches manualtherapeutisches Konzept. Die erlernten speziellen Testungen zeigen den Weg zu den Behandlungsbereichen, zusammen mit meinen anderen Befundkriterien.

Die folgenden Beispiele können auf alle anderen Extremitäten mit den dementsprechenden Versorgungsgebieten an der Wibelsäule bezogen werden. Die Anatomie wird nicht neu erfunden, aber wir wissen immer mehr, dank der Forschungen. Jeder Therapeut soll seinen Weg gehen um zufriedenstellend zu behandeln. Therapien von Heilpraktikern wie osteopathische Behandlungen, ein Blickwinkel auf die Darmgesundheit, Ohrakupunktur oder durch das Erlernen von Entspannungsverfahren wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation können sich gut mit meiner manuellen Behandlung ergänzen.

Ein kleiner Ausflug

Beispiel Knie: Bei der speziellen manualtherapeutischen Testung kann der Befund zeigen, dass das Knie selbst mehr an seiner Stelle behandelt werden muss oder ob das Steuerungsgebiet für Muskulatur, Gelenke & Hautgebiete mit einbezogen werden sollte. Dieses somatische Steuerungsgebiet, das somatische Nervenstem, befindet sich anatomisch für das Knie an der Lendenwirbelsäule. Im Umkehrschuß, wäre die Lendenwirbelsäule zum Beispiel auf Grund von Bewegungseinschränkungen das Hauptproblem für den Knieschmerz, wird sich dies in den spezifischen Testungen am Knie durch die Verschaltung des Nervensstems zeigen indem der Befund andere postive Testungen am Knie zeigt. Dann wäre die Behandlungskonsequenz, dass beide Ebenen in einer Behandlung aufgeteilte Behandlungszeit bekommen sollten passiv wie aktiv. In der sich anschließenden nächsthöheren Steuerungsebene des Knies sind topografisch Organe bandhaft & Muskultur an der Körpervorderseite mit an der Wirbelsäule befestigt. Sollte es bei unserem Kniebeispiel in dieser, nächsthöheren Ebene durch die anatomischen Verknüpfung ein Bewegungsproblem zum Beispiel zwischen LWS, Hüftbeuger, Zwerchfell & Darmfaszie geben & diese ursächlich für die Unbeweglichkeit der LWS & der Beschwerden des Knies sein, so sollten diese Strukturen ebenfalls Behandlungszeit erhalten. Fazit: Diese spezifischen Testungen sind ein Wegweiser wo an dem Befundtag die Aufmerksamkeit in dem dreidimensionalen Körpernetzwerk hingelegt werden sollte. In den folgenden Behandlungen können sich Änderungen ergeben, wenn Stoffwechselprozesse in Gang kommen. Demenstprechend werden die Behandlungen bei mir daran angepasst.

Beispiel Kiefer: Kiefergelenksbeschwerden (CMD) können zum Beispiel neben den Kiefergelenken je nach Symptomatik entlang der Körperfaszie von Kopf bis zum Kreuzbein & den Füßen behandelt werden, um die tiefe Craniosacrale Sythese zum Kiefer zu berücksichten, zu der auch die Schläfenbeine gehöhren, die die Kiefergelenke mit bilden. Alle Spannungen des Kiefers können nur über die Kopfknochen in die Wirbelsäule weitergeleitet werden. Somit kann auch hier die Aufmerksamkeit in der Behandlung zwischen Kiefergelenk & Schädelknochen je nach Symtomatik aufgeteilt werden. Fußstellung & Körperhaltung gehöhren ebenfalls mit in den Befund.

Beispiel Kopfbehandlung: Diese können häufig mit einer Integrationsphase an den Füßen enden, passenden zu den Reflexzonen zum Kopf oder mit Techniken aus Craniosacraler- und/oder Faszientherapie um nochmal einen großen Steuerungspartner des Körpers – das vegetative Nervensystem- anzusprechen & auszugleichen. Dementsprechend ist es auch möglich zum Beispiel starke Schmerzen im Körperabschnitt Kiefer-Kopf-HWS zu Beginn über Füße & Becken zu behandeln. Dies kann auch über die Versorgungen des somatischen Nervensystem an den Extremitäten in den Dermatomgebieten die zu der Wirbelsäule innerhalb der Körperfaszie zugeordnet sind behandelt werden bei schmerzhaften Bereich an der Wirbelsäule oder auch wenn die Wirbelsäule keine Berührung ertragen kann.

Der kleine Ausflug in die dreidimensionale Behandlungsvorstellung könnte noch einige Verknüpfungen mehr erhalten, aber für den ersten Eindruck meiner therapeutischen Denkweise zeigt Ihnen dies hoffentlich wie gerne ich entlang der Anatomie flexibel behandel.

Dank der heutigen wissenschaftlichen Forschungen über Faszien wissen wir, dass die Körperfaszie alles bis in die tiefen Strukturen umfließt zum Beispiel Muskeln, Gelenke, Knochen, Organe, periphere Nerven, Bänder, Bandscheiben, Hirnhäute, Gefäßsysteme, Lymphbahnen, Gefäßsysteme, Nervensysteme usw.. Ebenso verknüpft sie durch die embryonale Zellentwicklung viele weitere Körpersysteme wie zum Beispiel das Bewegungssystem und das Immunsystem miteinander. Durch diesen embryonale Entwicklung können Strukturen und Körpersysteme sich gegenseitig unterstützen und zur körperlichen Gesundheit beitragen.

„In omni totum“ bedeutet auch für den ganzen Körper Ernährung, Bewegung & äußerlichen Faktoren zum Beispiel Stress, beruflich-privat-emotionale Beanspruchungen mit im Blick zu haben.

Andrea Kempen

Fortbildungsinstitute

  • www.kern-migraenetherapie.de, Bernhard Kern
  • www.manuelle.de, Inomt-Lehrer-Team
  • www.cmd-aix.de, Ellen Trame
  • www.santosh.de, Claudia Weber
  • www.yin-yoga.de, Stefanie Arendt